Den lead -Synth aus dem 1982 Song "Big Mess" von Devo nachzubauen, kann eine spannende Herausforderung für jeden Synthesizer-Enthusiasten sein. So können Sie das "Big Mess" lead -Patch erstellen und diesen ikonischen Sound auf den meisten subtraktiven Hardware- oder Software-Synthesizern spielen (Serum, Vital, Pigments, Prophet, Korg, Moog, etc). Wir haben den Preset-Download zu Ihrer Bequemlichkeit direkt beigefügt, empfehlen jedoch dringend, unser Programmier-Tutorial zu verwenden, um ihn selbst nachzubauen.
Original-Audio
Devos Song "Big Mess" aus ihrem 1982er-Album Oh, No! It's Devo enthält einen unverwechselbaren Synth-Lead, der den innovativen Einsatz von Synthesizern durch die Band in dieser Ära widerspiegelt. Welcher synthesizer konkret bei der Originalaufnahme verwendet wurde, ist zwar nicht eindeutig dokumentiert, aber Devo setzte Anfang der 1980er-Jahre bekanntermaßen Instrumente wie den Minimoog Model D, ARP Odyssey und Sequential Circuits Prophet-5 ein.
Unser Remake des Lead -Synth-Sound
Dieser Audioclip zeigt, wie nah wir dem Originalklang des lead -Synthesizers aus dem Song "Big Mess" von Devogekommen sind, und gibt Ihnen einen Referenzpunkt, während Sie Ihr eigenes Synthesizer-Preset gestalten. Spielen Sie ihn so oft ab, wie Sie möchten, um sich mit den Nuancen des Sounds vertraut zu machen.
Synth-Patch-Programmier-Rezept
Bauen Sie diesen Sound selbst nach
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Erste Schritte
- Beginnen Sie damit, Ihren Synthesizer auf einen einfachen Sägezahn zu initialisieren – ohne Filter, Modulation oder Effekte. Bei Softsynths verwenden Sie das Preset „init“/„default“ oder die Taste, die alle Parameter auf die werkseitigen Standardwerte zurücksetzt.
- Kein Synthesizer ist exakt wie der andere – sehen Sie die untenstehenden Werte daher als Richtwerte und verlassen Sie sich auf Ihr Gehör.
- Prozentwerte (z. B. 50%) geben die relative Position eines Reglers oder Schiebereglers innerhalb seines gesamten Regelwegs an. Der Regelbereich einzelner Parameter kann je nach Synth variieren – nutzen Sie daher Ihr Gehör.
Stimmen
- Stimmenmodus: Mono
Amplituden‑Hüllkurve
- Attack 0 ms
- Sustain: 100%
- Release: 20 ms
Oszillatoren
- Oszillator 1
- Wellenform: Puls
- Pulsbreite: 50%
- Lautstärke: 50%
- Tonhöhe: +3 Cent
- Oszillator 2
- Wellenform: Puls
- Pulsbreite: 50%
- Tonhöhe: -3 Cent
- Lautstärke: 50%
- Suboszillator
- Wellenform: Puls
- Pulsbreite: 100%
- Tonhöhe: -1 Oktave
- Lautstärke: 45%
- Phase aller Oszillatoren bei Notenstart zurücksetzen: Yes
Filter
- Typ: Tiefpass
- Cutoff: 75%
LFO
- Ziel: Filter Cutoff
- Wellenform: Sägezahn
- Amount: 35%
- Frequenz: 1/8 Note
- Trigger: Unter
Hinweis: Die Patch-Einstellungen können in der Syntorial-Challenge leicht abweichen.
Notes And Observations
Die Grundlage: Die Sägezahnwelle
Beginne mit dem grundlegendsten Element – der Sägezahnwelle. Wir werden diese Wellenform gleich ändern, aber sie ist ein universeller Ausgangspunkt für jeden Patch.
Den Klang modulieren: LFO und Cutoff
Sobald du deine einfache Sägezahnwelle hast, folgt als nächstes die Modulation. Nutze einen LFO, um die Cutoff-Frequenz des Klangs zu modulieren. Stelle zunächst die LFO-Wellenform auf Sägezahn und erhöhe die Geschwindigkeit, um diesen sich wiederholenden Noten-Effekt zu erzeugen. Justiere dann sorgfältig die Cutoff-Frequenz und die LFO-Intensität so, dass die Modulation am hellsten Punkt beginnt und die Frequenz nur etwa bis zur Mitte des Bereichs absenkt.
Die Wellenform ändern: Mittlere Pulsbreite
Nachdem du die Modulation eingestellt hast, wechsle die Wellenform vom Sägezahn zu einer Pulswelle mit mittlerer Breite. Dadurch bekommt der Sound einen hohlen, videospielartigen Charakter.
Der Verschmierungs-Effekt: Dopplung und Verstimmung
Um dem Sound diese verschmierte, dicke Qualität zu verleihen, musst du ihn doppeln und leicht verstimmen. Das löst den Klang aus seiner starren Statik und führt eine weich texturierte Pulsation ein.
Tiefe hinzufügen: Der Suboszillator
Um dem Sound abschließend mehr Gewicht zu geben, füge einen Suboszillator mit Rechteckwelle hinzu. Diese Fundament-Ebene reichert den Synth-Lead an und liefert einen soliden Tieftonbereich, der den Lead trägt und ihm eine vollmundige Präsenz verleiht.
Wenn du diese Schritte befolgst, kannst du einen Synth-Lead erstellen, der nicht nur den Devo-"Big Mess"-Sound nachbildet, sondern dir auch eine Grundlage bietet, auf der du deine eigenen einzigartigen Synth-Sounds aufbauen kannst. Experimentieren ist entscheidend – und sobald du dich mit diesen Techniken wohler fühlst, kannst du anfangen zu tweaken und deine persönliche Note hinzuzufügen, um den Sound wirklich zu deinem eigenen zu machen.
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Preset-Downloads
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Dieses Rezept ist das Ergebnis einer Preset-Remake-Anfrage aus der Syntorial-Community. Brauchen Sie Hilfe dabei, diesen Sound nachzubauen? Haben Sie Anmerkungen?
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